MEINUNGEN

Pierre Bessard am Stromkongress 2017 über liberale Energiepolitik

16. Januar 2017

Am 12. und 13. Januar 2017 fand in Bern der Schweizer Stromkongress statt. Pierre Bessard, Direktor und Mitglied des Stiftungsrates des Liberalen Instituts hielt eine wichtige Grundsatzrede darüber, wie liberale Energiepolitik aussehen sollte.

Link zum Referat

Link zur Webseite des Stromkongresses

pierre bessard stromkongress 2017

 

 

 

MorfPeter Morf, Finanz & Wirtschaft

Artikel in der FuW vom 12. Januar 2016

"Allein diese Fragen lassen es als völlig unklar erscheinen, wo die Energiewende hinführen wird. Dessen ungeachtet machen die Schweiz und auch Deutschland detaillierte Pläne, wie die Energielandschaft in 35 Jahren aussehen wird - und sie richten ihre Politik danach aus. Das ist nichts anderes als eine Anmassung von Wissen, die mit der Realität nicht viel bis gar nichts zu tun hat" (Link zum Artikel).

 

 

Simon Aegerter
Dr. Simon Aegerter, Physiker

Auszug aus den Mitteilungen der Schweizerischen Physikalischen Gesellschaft vom März 2015:

Seit die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert so richtig in Gang kam, wurde sie mehr und mehr von den fossilen Brennstoffen angetrieben. Seit dem 2. Weltkrieg spielen Brennholz und Zugtiere eine untergeordnete Rolle. Kohle, Öl und Gas wurden die Basis unseres Wohlstands. Dabei spielt die Energie in Form von elektrischem Strom eine immer wichtigere Rolle. Nur kommt diese Energieform in der Natur nicht in nutzbarer Form vor – Blitze haben zwar eine ungeheure Leistung (mehrere Gigawatt), aber nur wenig Energie (einige kJ). Elektrische Energie muss durch Umwandlung anderer Energieformen grosstechnisch hergestellt werden. Das geht nicht ohne Umwelteinflüsse und so hat der Traum von der natürlichen, sauberen und billigen Stromquelle die Phantasie der Menschen immer wieder von neuem beflügelt. An Ideen für phantastische Wunderkraftwerke hat es nie gefehlt. Grob gesagt gibt es diese in zwei Kategorien: die einen unterschlagen die Regeln der Ökonomie, die andern halten sich nicht an die Gesetze der Physik (weiterlesen).

 

 

Eduard Kiener1Eduard Kiener, Ehem. Direktor des Bundesamts für Energie

Fachtagung "Sinn oder Unsinn der Energiewende" am 1. Oktober 2014

Am 1. Oktober 2014 führte die Stiftung Freiheit und Verantwortung eine Fachtagung mit dem provokanten Titel „Sinn oder Unsinn der Energiewende“ durch. Als Hauptreferent wurde der langjährige Direktor (1977-2001) des BfE, Dr.rer.pol.,dipl.Ing. ETH, Eduard Kiener eingeladen. In der von der Stiftung im März 2016 herausgegebenen Borschüre stellt der Autor dar wie eine flexible Energiestrategie aussehen könnte. Damit sollte die laufende politische Diskussion versachlicht werden. 
Link Broschüre "Energiepolitik am Scheideweg"
Link über die Tagung "Sinn oder Unsinn der Energiewende" 

 

 

HeldThomas Held, ehem. Direktor Avenir Suisse

Referat Stromkongress am 15. Januar 2013

"Also nochmals die Frage: warum solche ökonomische Verrenkungen, warum dieses Jahrhundertprojekt, warum die  gewaltige Anstrengung, wie wenn man im Krieg wäre? (Wenn es übrigens so wäre, wie dies ja manche glauben, dass das uns «Ausland» an den Kragen wollte und dass die der Wohlstand gefährdet sei, müsste ja die Parole gelten: Halten, sichern! Auf jeden Fall würde in einem solchen Ernstfall niemand einen Totalumbau in jenem Teil des Schweizer Hauses beginnen, der ziemlich gut funktionieren" (Link zum Referat).