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Hersch

Die Genfer Philosophin Jeanne Hersch sprach in Zürich kurz nach Tschernobyl über Energie im Dienste menschlicher Möglichkeiten. „Und wenn die Energie, und selbst die Kernenergie, wirklich dazu dient, mehr Menschen zu mehr Chancen zu verantwortlicher Freiheit und zu intensiverem, echtem geistigen Leben zu verhelfen, dann ist die Kernenergie gut angewandt“. Click  Hersch

  

 LovelockDer Urvater der Umweltbewegung, James Lovelock, sieht eine wesentliche Rolle für die Kernenergie im Kampf gegen den Treibhauseffekt. Lesenswert ist vor allem sein „Plädoyer für die Atomkraft - Ein Umweltschützer sagt, warum grüne Gegner völlig falsch liegen“. Click Lovelock

 

 

 

 

  

 MooreDer Mitgründer von Greenpeace, Patrick Moore, segelt nicht mehr gegen alle Windmühlen der Welt. Er ist zum Grünen Atom-Apostel avanciert. „Die Atomkraft verhindert bereits heute mehr CO2 als jede andere Technologie, die wir haben“. Click Moore

 

 

  

SchweryDer Walliser Henrich Schwery, Physiker, Theologe und Kardinal, sprach im Kernkraftwerk Beznau über die Thematik „Kernenergie und Ethik“. „Eine Ethik der Kernenergie für sich allein, hätte kaum Sinn. Vielmehr müssen wir den Bereich der Energie im Allgemeinen abhandeln, mit allen Bestandteilen aus den technischen, ökonomischen, kulturellen, humanitären und humanistischen Gesichtspunkten. Es ist ja klar, dass die Ethik weder Forschung noch Wissenschaft noch Technik in Frage stellt, sondern vielmehr auf deren Beziehung zum Menschen und seiner Zukunft“. Click Schwery

  

PretreSerge Prêtre ist Physiker, der sich dem Strahlenschutz gewidmet hat und dort auch international anerkannt ist. Serge Prêtre hat sich mit der Angst vor der Atomenergie und der Radioaktivität befasst. Diese Angst stützt sich auf Symbole, die tief in der Seele verankert sind und wirkt sehr unterschiedlich auf Teilgruppen der Gesellschaft mit anderer sozialer Empfindlichkeit. Gemäss Serge Prêtre weist die damalige Domestizierung des Feuers durch den Pithecanthropus grosse Analogien mit der jetzigen Domestizierung der Atomenergie auf. Er sieht 3 Phasen in diesem Zähmungsprozess: (1) Die neue risikobehaftete Technologie verliert allmählich ihren mystischen und religiösen Charakter. (2) Sie wird verständlicher und verliert ihren elitären Charakter. (3) Am Ende kommen die Gleichgültigkeit und die resignierte Akzeptanz. Serge Prêtre diskutiert die Möglichkeit, diesen Prozess zu beschleunigen. Besuchen Sie seine Internet-Webseiten (Pretre) und laden Sie seine illustrierte Darstellung über die  Domestizierung des Feuers herunter.

 

 

Michael Kohn

Der Unternehmer Michael Kohn galt früher als "Energiepapst" der schweizerischen Energieszene. Die NZZ vom 22. Dezember 2015 berichtet in einem ausführlichen Beitrag. (Volltext). Vor vier Jahrzehnten war er Präsident der Eidg. Gesamtenergiekommission (GEK). Beachtlich bei der Arbeit des GEK-Präsidenten war der Einbezug von Personen unterschiedlicher Couleur. Diese Freude am Debattieren mit Andersdenkenden gipfelte 1987 in der Publikation des Buches «Titanic oder Arche Noah», einer Aufzeichnung von Gesprächen zwischen Kohn und der SP-Politikerin Ursula Koch. Im Buch tritt Kohn als Fürsprecher der Vorzüge des technischen Fortschritts auf. Diese Position verteidigt Kohn auf vielen Seiten hartnäckig mit philosophisch angehauchten Sätzen wie dem folgenden: «Die Technik im Namen des Menschlichen zu verbannen, nur weil sie Gefahren birgt, ist im Grunde unmenschlich, weil es ein Leben ohne Risiken nicht gibt